Auf den Brocken wandern – der höchste Berg im Harz


Der Brocken ist eines der beliebtesten Ziele zum Wandern im Harz. Sein Gipfel liegt mehr als 1.140 Meter hoch und ist auf verschiedenen Wegen erreichbar.
Rings um das Brockenplateau ist ein Rundweg angelegt, bei schönem Wetter reicht die Aussicht von dort mehr als hundert Kilometer weit in alle Himmelsrichtungen. Im Sommer ist der Besuch des Brockengartens vor allem für Pflanzenfreunde ein Erlebnis. Dort, auf der kargen, baumlosen Brockenkuppe, blühen die Brockenanemone, der Wellensittich-Enzian und viele andere seltene Pflanzenarten, die sonst nur im Hochgebirge zu sehen sind. Oft ist das Wetter auf dem Brocken ungemütlich, kalt, windig und nebelig. Dann findet der Wanderer im Wolkenhäuschen, im Brockenhaus oder beim Brockenwirt ein geschütztes Plätzchen.

Der Brocken ist der höchste der Harzer Berge, je nach gewähltem Weg ist der Aufstieg mehr oder weniger mühevoll. Alternativ bietet sich die Fahrt mit einem Planwagen oder der Brockenbahn an, zurück kann ja gewandert werden. Zum Beispiel über den Eckerlochstieg oder die Alte Bobbahn nach Schierke.

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Durch die abwechslungsreiche Landschaft im Harz wandern


Wer zum Wandern in den Harz kommt, kann aus einer Vielzahl unterschiedlicher Touren wählen. Entlang der Gräben des Oberharzer Wasserregales gibt es spannende Relikte aus der Harzer Bergbaugeschichte zu entdecken.
Zu den Besonderheiten im Nationalpark Harz gehören Moore, die mit Bohlenwegen begehbar gemacht wurden. Aufmerksame Beobachter können sogar die fleischfressende Pflanze Sonnentau im Moor entdecken.

Eine ganz andere Landschaft findet der Wanderfreund im Südharz vor, wo der Karstwanderweg durch die Gipskarstlandschaft des Harzvorlandes führt. Ausgesprochen schöne Wanderungen verspricht der Selketalstieg, der zwischen Quedlinburg und Stiege das Selketal durchquert. Der Harzer Försterstieg präsentiert unterschiedliche Landschaftsbilder. Er verbindet die Städte Goslar und Osterode, führt an Grane- und Innerstestausee vorbei und auch durch Bad Grund und Buntenbock.

Sagen über Hexen gehören zum Harz wie die Harzer Schmalspurbahnen, der Wald und die Berge; der Weitwanderweg Hexenstieg und der Hexentanzplatz wurden nach ihnen benannt. Letzterer ist sozusagen der Hausberg von Thale und auf einem schmalen Stieg zu besteigen. Die berühmte Roßtrappe ist ein Granitfels gegenüber. Doch auch der Teufel war im Harz aktiv, wie an der Teufelsmauer erkennbar ist. Wanderungen über deren steinige Pfade und das Klettern an Klippen wie dem Großvaterfelsen bereiten auch Kindern viel Spaß.

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Geschichte erleben

Wandern, Höhlen erkunden und Altstädte entdecken im Harz


Wandern gehört zu den traditionellen Aktivitäten im Harz. Darüber hinaus werden Touren mit dem Mountainbike immer beliebter. Radsportler dürfen sich auf waghalsige Abfahrten und anspruchsvolle Singletrails freuen.
So können auch die höheren Lagen im Nationalpark Harz wie Brocken und Achtermann auf zwei Rädern erkundet werden. Egal ob zu Fuß oder mit dem Rad, auf den Touren durch die Harzer Region gibt es viel zu entdecken.

Der kurze WaldWandelWeg im Großen Torfhausmoor soll zum Beispiel den Urwald von Morgen zeigen, ein Ausflug ins nahegelegene Nationalpark Besucherzentrum rundet das Erlebnis ab. Zwischen langen Wanderungen laden Altstädte mit zauberhaften Fachwerkhäusern zu einem Bummel ein. Goslar hat dazu noch die berühmte Kaiserpfalz und das Besucherbergwerk Rammelsberg zu bieten und in Wernigerode, der bunten Stadt am Harz, lockt ein märchenhaft anmutendes Schloss. Abenteuerlustige können einen Ausflug zur Burgruine Regenstein planen und danach zu den Sandhöhlen wandern.

Der Besuch einer Tropfsteinhöhle verspricht ebenfalls ein spannendes Erlebnis. Außerdem birgt das Mittelgebirge sehenswerte Kirchen, etwa die Holzkirche in Stiege oder die blaue Kirche in Clausthal-Zellerfeld. Der Ausflug zu der nordischen Stabkirche in Hahnenklee lässt sich gut mit Wanderungen auf dem Liebesbankweg oder Heilklima-Wanderwegen verbinden.

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Wenn Schnee liegt im Harz – Wandern mit und ohne Schneeschuhe


Wenn Schnee liegt, im Harz, wird das Wandern zu einem besonderen Erlebnis. Frost und Schnee verwandeln Harzer Bäume, Granitklippen und Kalksteine in märchenhafte Gestalten, während Wiesen, Täler und Berghänge unter der dichten Schneedecke verschwinden. Geräumte Winterwanderwege führen durch die verschneite Landschaft und sind mit warm gefütterten Wanderschuhen begehbar.

Wo keine Wege präpariert sind, ist Winterwandern auf Schneeschuhen möglich. Darüber hinaus lädt ein verzweigtes Netz gespurter Loipen zu Touren auf Langlaufskiern ein. Anspruchsvolle aber auch leichte Winterwanderwege verbinden die schönsten Fleckchen im Oberharz miteinander und bringen ausdauernde Wanderer sogar zum Brockengipfel hinauf.

Als Zentrum des Harzer Wintersports ist Braunlage auch auf Winterwanderer gut eingestellt, die Verantwortlichen bereiten unter anderem am Wurmberg viele Kilometer Winterwanderwege vor. Wer mit dem Schlitten im Schlepp auf den Berg wandert, kann zurück rodeln. In den umliegenden Orten wie Hohegeiß, Sankt Andreasberg und Altenau lässt es sich ebenfalls mit und ohne Schnee gut wandern. Der Großparkplatz Torfhaus bietet sich als Ausgangspunkt für winterliche Wanderungen im Hochharz an. Dort findet der Wanderer Anschluss an ein Wegenetz aus schmalen Pfaden, die sich zu unterschiedlich schweren Touren kombinieren lassen. Eigentlich sind aber überall in der Harzregion schöne Wandertouren zu allen Jahreszeiten möglich.

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Aktuelle Umfrage

Die Verwendung von GPS Geräten zum Wandern wird immer beliebter. Neben dem Platzhirsch Garmin gibt es weitere Anbieter verschiedenster Geräte. Häufig sind die Geräte für einen speziellen Einsatzzweck optimiert und stellen eine Alternative oder Ergänzung zur klassischen Wanderkarte und den in Wandergebieten üblichen Wegmarkierungen dar. Uns interessiert, wie weit verbreitet der Einsatz in der Praxis tatsächlich ist. Bitte beachten Sie vor der Teilnahme an der Abstimmung unsere Datenschutzerklärung.

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Der Harz ist wie gemacht zum Wandern


Wandern im Harz ist zu jeder Jahreszeit möglich und lohnend. Schließlich wird das Mittelgebirge im Norden Deutschlands von einem dichten Netz an Wanderwege
durchzogen, von denen viele auch im Winter gangbar sind. Sie führen den Wanderer zu wunderbaren, mystischen Orten, durch wildromantische Schluchten und auf hohe Berge. Burgen und Schlösser stehen am Weg, Naturschönheiten wollen bewundert werden und mit etwas Glück gibt es Spuren der scheuen Wildkatze oder eines Luchses zu entdecken. Im Herbst füllen Pilzsammler ihre Körbe, an heißen Sommertagen verlocken muntere Bergbäche zu einem Fußbad, und wenn die Wälder dicht verschneit sind, schnallen die Wanderfreunde Schneeschuhe unter.

Egal ob jung oder alt, durchtrainiert oder behäbig, jeder findet seinen Wanderweg. Anspruchsvolle Tagestouren sind genauso möglich wie kurze Genusswanderungen und auf Fernwanderwegen wie dem Selketalstieg können Wanderfreunde tagelang unterwegs sein. Rundwanderwege sind ideal, weil sie immer zum Ausgangspunkt zurückführen. Doch auch Touren, die von A nach B verlaufen, sind in der Harzregion kein Problem. Denn mit den Zügen der Harzer Schmalspurbahn (HSB), mit Bussen der Harzer Verkehrsbetriebe und mit dem eigenen Fahrzeug sind die Start- und Zielorte der Wanderungen gut erreichbar.

Viele Harzer Ortschaften feiern Walpurgisnacht. Dann wandern und tanzen schaurige Hexen und Dämonen durch die Harzer Berge und auf dem Brockengipfel wird Goethes Faust als Rockoper aufgeführt.

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