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Bad Grund – älteste Stadt im Oberharz und Wandererlebnis-Zentrum

Fünf Täler mit vielen Wanderwegen umgeben die älteste der Oberharzer Bergstädte.

Kurort mit langer Tradition mitten im Grünen

Bad Grund wurde erstmals 1317 als Forstort erwähnt und die umliegenden Wälder entwickelten sich in der Folge zu einem Gebiet des Abbaus von Eisenerz. Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts nahm der Kurbetrieb stetig zu. 1916 schließlich bekam das bisherige Grund den Zusatz „Bad“ verliehen und ist heute ein staatlich anerkannter Kurort, besonders bekannt für seine Heilstollentherapie. Der idyllische Marktplatz von Bad Grund wird beherrscht von der schieferverkleideten Bergmannskirche St. Antonius, die ihre heutige Form in der Mitte des 17. und am Ende des 19. Jahrhunderts erhielt. Von hier aus lassen sich erlebnisreiche Spaziergänge beginnen, auf denen man die Natur und ihre Denkmäler genießen und gleichzeitig viel über die Geologie des Harzes lernen kann.

Wandern in der Umgebung – auf informativen Wegen rund um den Iberg

Vom Gesundheitszentrum aus führen mehrere Wanderwege in die erholsame Landschaft des Nationalpark Harz, alle gut befestigt und markiert. Oberhalb von Bad Grund befindet sich die Iberger Tropfsteinhöhle mit Erlebniszentrum. Vom Markt aus kann man bequem über 2,5 Kilometer zur Höhle wandern, denn der Weg ist hervorragend ausgeschildert. Zunächst geht es durch das Teufelstal, in dem ein geologischer Zeitstrahl exemplarisch über alle Gesteinsarten des Harzes informiert und so 385 Millionen Jahre Erdgeschichte abdeckt. Familien mit Kindern können dem Märchental einen Besuch abstatten und in die reiche Sagenwelt des Harzes eintauchen.

Die Tropfsteinhöhle ist Teil eines etwa acht Kilometer langen Tunnelsystems, begehbar sind circa 150 Meter. Entstanden aus einem Korallenriff aus dem Devon, kann sich die Höhle zu einem der einzigartigsten Orte in Europa zählen. Sie ist Ausgangspunkt für Wanderungen rund um den Iberg, etwa auf der König-Hübig-Route. Eine goldene Krone weist den Weg und leitet zu den schönsten Aussichtspunkten. Nach steilem Aufstieg gelangt man hier zu einer Wegkreuzung mit dem einfallsreichen Namen Schweinebraten, braucht aber aufgrund der großen Steigung, Steilabstürze und teils überwachsenen ehemaligen Gruben am Wegesrand auch etwas sportliches Geschick. Weiter geht es zum Aussichtspunkt Albertsturm, von dem man bis zum Brocken schauen kann, und zur ebenfalls aussichtsreichen Felsnadel Hübichenstein.

Bad Grund somit ist das ideale Ausflugsziel für Erholungssuchende und Naturfreunde, besticht mit einer langen Geschichte und Wandererlebnissen für jedes Interesse.

Link zur Iberger Tropfsteinhöhle

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