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Burg Regenstein

Burg Regenstein – Eine Festung in den Felsen gehauen

Der Kern der Burg Regenstein wurde einst direkt aus dem Sandsteinfelsen gehauen. Die Kernburg ist als Ruine erhalten und kann über ausgetretene, teils verwitterte Treppen und Tritte erkundet werden. Auf dem umliegenden Areal gibt es weitere Spuren der alten Festung zu entdecken.

Burg Regenstein – eine Felsenburg aus dem Sandstein gehauen

Dunkle, fensterartige Löcher in einem Gebilde aus hellem Sandstein, darüber eine wehende Fahne. So zeigt sich die Burgruine Regenstein aus der Ferne. Auf dem fast 300 Meter hohen Felssporn überragt die Felsenburg das nördliche Harzvorland. Wer hinauf wandert, kann das weitläufige Burgareal auf eigene Faust erkunden. Besonders die verwitterten Tritte und ausgetretenen Sandsteinstufen der ursprünglichen Felsenburg bei Blankenburg versprechen abenteuerliche Erlebnisse.

Burgruine Regenstein erkunden

Wahrscheinlich diente der auch Reinstein genannte Berg schon in vorchristlicher Zeit als Kultstätte. Nachweißlich überwachten die Grafen von Blankenburg ab dem 12. Jahrhundert von dort oben eine wichtige Heer- und Handelsstraße. Zu diesem Zweck errichteten sie die Burg Regenstein und ließen die notwendigen Räume, Gänge und Treppen direkt aus dem Fels hauen. Insgesamt sind noch 32 dieser Felsräume und Gräben erhalten. Der Bergfried wurde aus dicken Bruchsteinen errichtet.

Viele der Felsenkammern sind für große und kleine Abenteurer zugänglich, genau wie die Reste des Burgturmes. Über steinige Wege und Treppen gelangt der Besucher in die Katakomben, zum Teufelsloch, in die ehemalige Burgkapelle und ins Verlies. Auf der oberen Ebene weht fast immer ein kräftiger Wind, dafür ist die Aussicht, zumindest bei klarem Himmel grandios. Direkt unter der Ruine Burg Regenstein befinden sich zwischen Kiefernwäldern und wunderschönen Wanderwegen die Sandsteinhöhlen.

Burgruine auf dem Regenstein – spannendes Ausflugsziel

Das Wetter hat dem Sandstein sichtlich zugesetzt und konnte die Burgruine dennoch nicht zerstören. Von der, Jahrhunderte später errichteten, Festung haben nur wenige Bauten die Zeit überdauert. Dazu gehört die Kammertoranlage, die noch heute den offiziellen Zugang zur Burg Regenstein bildet. Neben der weithin sichtbaren Kernburg gibt es auf dem weitläufigen Plateau noch mehr zu entdecken. Zum Beispiel Überbleibsel der Bastionen und Festungsmauern sowie die Kasematten. In der Nähe der Burg befindet sich die Regensteinmühle. Die Mühle ist im 12. Jahundert erbaut worden und lässt den Besucher in eine andere Zeit eintauchen.

Mystische Sagen und Legenden ranken sich um den Regenstein. Auch um den wohl berühmtesten Burgherrn und angeblichen Raubgrafen, Graf Albrecht II. Er unterlag in der Fehde mit dem Bischof von Halberstadt und der Stadt Quedlinburg. Seine Gegner nahmen ihn gefangen und stellten ihn in einem hölzernen Kasten zur Schau. Dieser sogenannte Raubgrafenkasten steht heute im Quedlinburger Schlossmuseum. Der Ausflug zur Burg Regenstein lässt sich gut mit einem Besuch des nahe gelegenen Großvaterfelsen der Teufelsmauer verbinden.

Vom Wanderparkplatz erreichen Sie die Burg Regenstein, die Regensteinmühle und die Sandsteinhöhlen bei Blankenburg in kürzester Zeit. Es ist der ideale Ausgangspunkt, für eine ausgedehnte Wanderung in dem Gebiet rund um die Burg und zu den Höhlen.

Weiterführende Links:
Wanderparkplatz – Anfahrt

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