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Römer im Harz

die Schlacht der Römern im Harz – Gefecht in Zeiten des Wandels

Die Römer im Harz: 235/236 nach Christus. Römische Legions- und Hilfstruppen sowie Germanenstämme stehen sich am Westrand des Harz in einem morastigen Tal am Hang des Harzhorns und auf dessen Höhen gegenüber. Das Römische Reich muss um seine Macht kämpfen, denn sowohl in der Innen- als auch in der Außenpolitik läuft vieles nicht mehr nach Plan. Bald entfaltet sich ein heftiges Kampfgeschehen an der Nordgrenze des größten Reiches der antiken Welt, das das gesamte militärische Spektrum der Armee erfordert.

Rom – im mächtigsten Imperium der Antike kriselt es

Das 3. Jahrhundert war eine Zeit, in der sich die Strukturen innerhalb des römischen Heeres und seiner Verwaltung zu verändern begannen. Nicht nur Hilfstruppen, bestehend aus Soldaten aus unterworfenen Provinzen, wurden zu einem wichtigen Element. Auch germanische Völkerschaften, die als Föderaten auf dem Reichsgebiet angesiedelt wurden, dienten zunehmend dem Heer. Rasch wechselnde Herrscher waren nun die sogenannten Soldatenkaiser, die keiner Dynastie mehr angehörten. Wer sich als Befehlshaber hervorgetan hatte, konnte das Glück haben, zum Kaiser ernannt zu werden. Roms Herausforderung ist es nun, die Herrschaft auf eine solide Basis zu stellen. Zudem leiden viele Teile des Römischen Imperiums unter den wirtschaftlichen Folgen der Kriegszüge.

Die Römer im Harz – Rom versucht, seine Provinzen zu sichern

In den Grenzregionen an Rhein und Donau kommt es zu fast ununterbrochenen Kampfhandlungen. Für die militärische Operation im Harz entscheidet sich Maximius Thrax, gerade frisch zum Kaiser ausgerufen – er sollte dieses Privileg nicht lange genießen – und ambitioniert zum Feldzug nach Germanien aufgebrochen. Er siegt gegen die germanischen Gruppen an der Nordgrenze und sorgt zugleich durch seine Befehlshaber für einen Erfolg gegen die Sarmaten an der Donau. Auf dem Weg in Richtung Süden versperren germanische Truppen den Römern den Weitermarsch auf dem Pass am Harzhorn. Die Römer weichen auf die Höhenzüge aus und greifen auf Kommando ihres Kaisers von oben mit geballten Kräften an. Infanterie, Kavallerie und Artillerie kommen gegen die Attacke der Germanen zum Einsatz und sind letztendlich dank ihrer Reiterei erfolgreich. Da jedoch auch die südöstlichen Provinzen des Reiches von feindlichen Angriffen bedroht sind, ziehen die Truppen nach ihrem Sieg rasch weiter.

Von der Römersandale zum Jahrhundertfundplatz

Was man bei einem Spaziergang nicht alles entdecken kann: Sondengänger fanden im Jahr 2000 eine römische Sandale – der Auftakt zu den Ausgrabungsarbeiten am Harzhorn. Und geschichtsträchtig ist der Geländesporn über dem Nettetal ohnehin. Eigentlich waren die beiden Hobbyarchäologen auf der Suche nach den Spuren einer mittelalterlichen Burg. Dass sie mit ihrem Fund sehr viel weiter in die Vergangenheit zurückreisen und noch dazu ein bedeutsames Grabungsprojekt auslösen würden, konnten sie in diesem Moment noch nicht ahnen. Wenig später packten auch die Wissenschaftler erfolgreich ihre Metallsuchgeräte aus.

Interessante Links:
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