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Wandern in Hahnenklee

Hahnenklee – ein erholsames Stück Skandinavien im Oberharz

Der heilklimatische Kur- und Wanderort Hahnenklee wartet umgeben von blühenden Bergwiesen, beschaulichen Seen, klaren Bachläufen und dichten Wäldern mit einem architektonischen Highlight und zahlreichen Mglichkeiten zum Wandern auf.

Hahnenklee – Eine Stabkirche inmitten von Fichtenwäldern

Hahnenklee-Bockswiese ist ein Teil der Kaiserstadt Goslar, der sich in deren Süden als Doppelort auf einem Hochplateau erstreckt. Erstmals in Urkunden erwähnt wurde Hahnenklee, dessen Name die „Hohe Klippe“ bedeutet, in der Mitte des 16. Jahrhunderts. Seine Tradition als Bergmannssiedlung reicht jedoch zurück bis ins Mittelalter. Aufgrund des zunehmenden Fremdenverkehrs, damals vor allem besucht durch die „feine Gesellschaft“, wurde Hahnenklee nach der Einstellung des Bergbaus 1882 zum staatlich anerkannten Kurort ernannt. Auch der bekannte Berliner Komponist Paul Lincke verbrachte in Hahnenklee seinen Lebensabend. Der Ort zieht seitdem mit seiner heilsamen Luft zahlreiche Wanderer an. Wer sich von einer Krankheit erholen möchte, findet in Hahnenklee wieder zu seinem Wohlbefinden.

Eine architektonische Besonderheit in dem idyllischen Kurort ist die im frühen 20. Jahrhundert aus Holz errichtete Gustav-Adolf-Stabkirche. Das Wahrzeichen des Ortes verfügt über eine Bauweise, die sonst eher in Skandinavien und speziell Norwegen beheimatet und über 800 Jahre alt ist. Der aufmerksame Besucher wird sicher viel Freude daran haben, die reiche Symbolik im Inneren der Kirche zu entschlüsseln und die eingebauten Elemente aus dem Schiffsbau zu entdecken.

Auf den sagenumrankten Bocksberg und zu den Hahnenkleeklippen wandern

Durch seine naturnahe Lage ist Hahnenklee für Wanderungen wie geschaffen und stellt ein beliebtes Urlaubsziel dar. Neben vielen anderen Wegen wurde 2007 der Liebesbankweg neu eröffnet. Ostsüdöstlich des Ortes ragt im Naturpark Harz mit 726 Metern der Bocksberg empor, den man auf Wanderwegen oder mit der Seilbahn erkunden kann. Hier entspringen mehrere Flüsse und auch einige Teiche, Gräben und Wasserläufe des UNESCO-Welterbes Oberharzer Wasserwirtschaft befinden sich in der Nähe des Berges. Ein Aussichtsturm bietet dem Wanderer Blicke in die Norddeutsche Tiefebene und zum Brocken. Von den Hahnenkleeklippen, die aus einer 700 Meter breiten Felswand aufragen, kann man auf das eindrucksvolle Massiv des Rehberges und in das rauschende Odertal schauen. Die erfrischende, schonende und reine Bergluft genießen und dabei die Landschaft entdecken – der Kur- und Wanderort Hahnenklee hält die vielfältigsten Möglichkeiten und Ausflugsziele für jedes Interesse und jedes Alter bereit.

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