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Harz Hasselfelde

Hasselfelde – bedeutender Ort im Wanderwegenetz

Zentral gelegen mitten im Harz: Hasselfelde ist ein Knotenpunkt zum Wandern. Das auf einem Hochplateau in einer von der Hassel durchflossenen Senke im Naturpark gelegene Städtchen Hasselfelde verfügt über eine Historie, die mehr als tausend Jahre zurückreicht. In der Mitte des 11. Jahrhunderts wurde Hasselfelde erstmals erwähnt und war Standort eines königlichen Jagdhofes. 1222 bekam die Bergstadt die Stadtrechte verliehen.

Hasselfelde – tausendjährige Geschichte und Brockenblick

Aufgrund mehrerer verheerender Stadtbrände erhielt der Ort erst spät sein heutiges Erscheinungsbild. Denn nachdem das Feuer die meisten Gebäude zerstört hatte, entstand das Harzstädtchen am Ende des 19. Jahrhunderts neu – rund um den weitläufigen Marktplatz mit der imposanten neogotischen St.-Antonius-Kirche. In der unmittelbaren Umgebung, geprägt durch Wiesen und Seen, wird heute vor allem Landwirtschaft betrieben. Der langen Tradition der Weidewirtschaft auf den Wiesen und in den Wäldern des Harzes ist die Erlebnisinsel gewidmet.

Kreuzungspunkt der Wanderwege

Verkehrstechnisch gut angebunden, stellt Hasselfelde einen Knotenpunkt mehrerer Wanderwege dar, die sich unter anderem mit dem Harzer Hexenstieg, dem Selketalstieg, dem Weg der Kaiser und Könige und der Via Romea sowie Naturlehrpfaden durch eine vielfältige Landschaft kreuzen. Ein Rundwanderweg führt um Hasselfelde herum, präsentiert alle interessanten Sehenswürdigkeiten und besticht mit dem Meriansblick auf die Stadt.

Ganz in der Nähe des mitten im Unterharz gelegenen Hasselfelde befinden sich in nordwestlicher Richtung die Hassel-Vorsperre des Rappbodestausees und die Kleine und Große Rabenklippe, die eine schöne Aussicht auf den Stausee bieten. Schautafeln geben einen Überblick über die Tier- und Pflanzenwelt am Stausee und ein Bienenlehrpfad informiert auf dem Rundweg um die Talsperre über die Imkerei.

Wer etwas über die Köhlerei lernen möchte, sollte vom Hasselfelder Kurpark aus auf dem Köhlerweg wandern und das Freilichtmuseum Stemberghaus besuchen, in dem immer noch auf traditionelle Weise Kohle hergestellt wird. Weiter zum Rothestein gehend, bekommt man einen der wohl schönsten Ausblicke auf die Rappbodetalsperre.

Von der Plattform des Funk- und Aussichtsturms Carlshaus südwestlich von Hasselfelde kann man über den Baumkronen eine einzigartige Rundumsicht über die Hochlagen des Harzes genießen, zum Brocken und in das Harzvorland schauen.

Eine erholsam naturbelassene Umgebung und ein weit verzweigtes Netz von erlebnis- und lehrreichen Wanderwegen – Hasselfelde ist für jeden Harzliebhaber und den begeisterten Wanderer ein reizvoller Ausflugsort.

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