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Oderteich – Zauberlandschaft aus Eisflächen und schneebedeckten Fichtenwipfeln

In die wärmsten Wanderstiefel schlüpfen und den Oderteich umrunden – der größte aller Teiche im Harz besticht gerade im Winter mit seiner unberührten Natur.

Der größte See des Harzes

Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts war der Oderteich die größte deutsche Talsperre. Sie fasst etwa 1,7 Millionen Kubikmeter Wasser und treibt mehrere Wasserwerke an. Angelegt wurde der Stausee im Zuge des Oberharzer Wasserregals im ersten Drittel des 18. Jahrhunderts. Er wird durch die Oder und die umliegenden Moore gespeist und dehnt sich zwischen dem Bergbach Rotenbeek im Norden und der Staumauer im Süden aus. Granitstein und Granitsand formen den See. Das Wasser der Talsperre ist selbst im Sommer schon kalt. Im Winter dann verwandelt sich der See in eine einzigartige Eislandschaft.

Die Rundwanderung um den Oderteich

Wer die üppige Natur rund um das historische Kulturdenkmal Oderteich erleben möchte, sollte sich zum Wandern um den gefrorenen See aufmachen, das auch an schneefreien Tagen seinen Reiz hat. Denn dabei gibt es einiges von der abwechslungsreichen Harzer Flora zu entdecken, durch den frostigen Niederschlag bizarr und märchenhaft verformt. Startend beim Parkplatz im Süden, führt der steigungsarme Weg über die Staumauer, durch urige Fichtenwälder und nebelverhangene Moore des Nationalparks.

Ruhig und verschlafen steht es an der taltiefsten Stelle da und erinnert ein wenig an vergangene Zeiten: das hölzerne Striegelhäuschen. Es dient als Steuerungspunkt für die Grundablasskonstruktion des Sees. Auf der Route trifft man auch auf die zehn Granitobelisken, eingereiht vor dem Überlauf. Oft von Nebelschwaden umgeben, ragen sie ähnlich Hinkelsteinen aus den Schollen empor und sorgen dafür, dass der Abfluss des Stausees in kalten Wintermonaten nicht durch dickes Eis verstopft wird.

Auf schmalen Bohlenstiegen und vom Schnee bedeckten Wurzelpfaden kann man die ältesten Fichten des Nationalpark Harz – teilweise 300 Jahre sind sie alt – bestaunen, nun mit weißen Flocken bedeckt und im Winterschlaf versunken. Mit ihrem spindelförmigen Wuchs und kurzen, nach unten gerichteten Zweigen haben sie sich den harten Winterbedingungen optimal angepasst. Den seltenen Sonnentau wird man in den sich anschließenden Moorgebieten zu dieser Jahreszeit wohl nicht entdecken können. Hinter dem Biotop passiert der Weg verschneite Schonungen, die zur Etablierung eines Mischwaldes angelegt wurden. Frische, klare Winterluft und stille Natur genießen – erholsam ist sie, die Wanderung durch die vielfältige Landschaft rund um den Oderteich.

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