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Harz Altstadt Osterode am Harz

Osterode am Harz – Mittelpunkt des Wanderwegenetzwerks

„Mit seinen roten Dächern aus den grünen Tannenwäldern“ hervor guckt es, „wie eine Moosrose“. Heinrich Heine hat die niedersächsische Stadt Osterode am Harz treffend beschrieben. Verwinkelte Gassen rund um den langgestreckten Kornmarkt kennzeichnen das weit über 1000-jährige Osterode im Oberharz. Besiedelt wurde das spätere Stadtgebiet schon in der Eisenzeit, bevor dann vermutlich im 12. Jahrhundert eine Burg zum Schutz der entstehenden Marktsiedlung und alten Harzstraße errichtet wurde. Der heute nur mehr in Resten erhaltene Bergfried der Alten Burg auf dem Butterberg zwischen der Söse und dem Lerbach überragt die historische Altstadt im Nordosten.

Mittelalterliche Architekturschätze entdecken

Osterodes farbenfrohe Fachwerkhäuser zeugen von der langen Geschichte der beschaulich im Tal gelegenen Stadt, die Handelsplatz, Mitglied der Hanse und logistisches Zentrum für den Erzabbau war. Auch die Tuchherstellung und Eisenverhüttung bestimmten einst das städtische Leben. Das älteste Fachwerkhaus der Stadt ist die Ratswaage, 1550 erbaut und mit einem überaus sehenswerten hohen Giebel ausgestattet. Eine Besichtigung wert ist auch die Kirche St. Aegidien, die mit ihrem mächtigen Turm aus dem 13. Jahrhundert die Osteroder Altstadt überragt.

Das städtische Selbstbewusstsein spiegelt das Alte Rathaus wider, das in der Mitte des 16. Jahrhunderts errichtet wurde und mit einem prächtigen schieferverkleideten Giebel besticht, ausgerichtet auf die Straße Am Schilde. Hier wohnten früher vor allem Händler und Handwerker, die einen wichtigen Beitrag zum wirtschaftlichen Aufschwung Osterodes seit dem Mittelalter leisteten. Es lohnt sich, beim Stadtspaziergang um die Kirche und das Rathaus herum zu gehen, denn so kommt man in der Aegidienstraße zu einem überaus malerischen Häuserensemble und entdeckt dabei die ehemals viertorige Stadtmauer.

Osterode am Harz -Ausgangspunkt zum Wandern

Osterode am Harz ist ideal geeignet, wenn man zu Ausflügen in die ursprüngliche Natur des Harzes aufbrechen möchte, denn zahlreiche Wanderwege halten für Erholungssuchende und Wanderinteressierte allerlei Erlebnisse und Naturschönheiten parat. Auch an vier deutsche Fernwanderwege ist die Stadt angebunden. Als Ausgangsort für den Harzer Hexenstieg, auf den man von einem Parkplatz im Nordwesten der Stadt unweit der Alten Burg aus starten kann, ist Osterode ins Wanderwegenetz eingeschrieben. Der Hexenstieg eröffnet den Weg zur Talsperre der Söse, die die Stadt Osterode durchfließt.

Der Stausee lockt mit vielen Freizeitangeboten und ist ein Paradies für Angler. Auf gut ausgeschilderten Wegen kann man die Stille des Waldes genießen, von Berglandschaften umgebene Seen bestaunen und beim Wandern von der imposanten Staumauer schauen. Einen der schönsten Höhenzüge des Harzes kann man auf dem Baudensteig erkunden. Die drei wichtigsten Talsperren des westlichen Harzes verbindet der Försterstieg. Und schließlich beginnt in Osterode am Harz der Karstwanderweg, auf dem sich die einzigartige Natur des Harzes lehrreich erwandern lässt.

Bedeutsame Geschichte und unberührte Natur – beides kommt in und um Osterode am Harz zu einer einzigartigen Mischung zusammen, die man nur zu Fuß optimal erleben kann.

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