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Harz Sankt Andreasberg

Sankt Andreasberg – Wanderparadies auf höchster Höhe

Unter Naturschutz stehende Bergwiesen, steile Pisten und herausfordernde Wanderwege – Sankt Andreasberg ist die östlichste und hochgelegenste der sieben Bergstädte des Harzes. Sie lässt Outdoorfans voll auf ihre Kosten kommen.

Zentrum der Silbergewinnung und erholungsreicher Kurort

Die Ursprünge von Sankt Andreasberg liegen im 12. Jahrhundert und stehen in Verbindung mit der Siedlungstätigkeit des Klosters Walkenried. Seit dem 15. Jahrhundert entwickelte es sich zu einem Zentrum des Abbaus von Silber. 1535 wurde der Grubenort offiziell zur Stadt erhoben, wovon die zahlreichen bunten Bergarbeiterhäuschen bis heute zeugen. Und auch über einen anderen Erfolg konnte sich die wachsende Stadt freuen, denn sie wurde in den 1530er-Jahren mit dem Andreastaler zur ersten Münzprägestätte der Bergstädte des Oberharzes. In der späten Neuzeit stieg der Fremdenverkehr stetig an, auch in der Zucht von Kanarienvögeln waren die Einwohner sehr aktiv. Heute besuchen vor allem Naturliebhaber und Erholungssuchende den Kurort, der seit 2011 auf der UNESCO-Welterbeliste steht.

Überragt wird Sankt Andreasberg von dem Wahrzeichen der Stadt, dem Glockenturm auf dem Glockenberg. Er ist 629 Meter hoch und läutete früher die Schichten in den Gruben ein. Von hier aus kann man auf einem 15 Kilometer langen Höhenweg die Stadt umwandern. Stetig auf und ab geht es und steil ist er, man braucht schon etwas Kondition, um die Bergstadt zu umlaufen, wird dafür aber mit schönen Ausblicken belohnt.

Sankt Andreasberg – Wandern in der Altstadt

Wer die traditionsreiche Stadt im Naturpark Harz entdecken möchte, folgt am besten der Dr.-Willi-Bergmann-Straße bis zum Kirchplatz, wo man die im klassizistischen Stil gehaltene Martinikirche besichtigen kann. Sich nach links wendend, geht es auf der steilsten innerstädtischen Straße des Harzes, der Herrenstraße, bergab zur Kapelle St. Bernward. In der dort eingerichteten Gastwirtschaft kann man sich erholen und stärken, bevor der Stadtspaziergang zum Markt, der Keimzelle der Stadt und dem Standort einer unter Naturschutz stehenden Gruppe von Kastanienbäumen, und für Naturfreunde zum Nationalparkhaus weiterführt.

Viel mehr als ein Wintersportparadies – ein Eldorado für Wanderer

Sankt Andreasberg gilt neben Braunlage als Zentrum des Wintersports. Aber auch für jedes andere Interesse wird hier allerhand geboten, zum Beispiel eine Sommerrodelbahn und natürlich ein gut ausgebautes Netz an Wanderwegen durch schutzwürdige Lebensräume. Zum Start bietet sich das Kurhaus an, von dem aus mehrere markierte Wege in die Umgebung führen. So lässt es sich zum Beispiel vorbei an abwechslungsreichen Wäldern, lichten Passagen und kleinen Hochmoorflächen entlang des Rehberger Grabens, einer ausgeklügelten wasserbaulichen Ingenieurkunst des 17. Jahrhunderts, zum Oderteich wandern. Der See ist eine der ersten Talsperren Europas. Belohnt wird man auf der etwa halbtägigen Wanderung mit prächtigen Ausblicken unter anderem auf die Hahnenkleeklippen, Bergpanoramen und üppige Natur mit reicher geologischer Vergangenheit.

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