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Wandern im Harz - Selkefälle im Selektal

Wandern im Harz & Nationalpark

Durch die abwechslungsreiche Landschaft im Harz wandern

Wandern im Harz: Wer zum Wandern in den Harz kommt, kann aus einer Vielzahl unterschiedlicher Touren wählen. Entlang der Gräben des Oberharzer Wasserregales gibt es spannende Relikte aus der Harzer Bergbaugeschichte zu entdecken. Zu den Besonderheiten im Nationalpark Harz gehören Moore, die mit Bohlenwegen begehbar gemacht wurden. Aufmerksame Beobachter können sogar die fleischfressende Pflanze Sonnentau im Moor entdecken.

Eine ganz andere Landschaft findet der Wanderfreund im Südharz vor, wo der Karstwanderweg durch die Gipskarstlandschaft des Harzvorlandes führt. Ausgesprochen schöne Wanderungen verspricht der Selketalstieg, der zwischen Quedlinburg und Stiege das Selketal durchquert. Der Harzer Försterstieg präsentiert unterschiedliche Landschaftsbilder. Er verbindet die Städte Goslar und Osterode, führt an Grane- und Innerstestausee vorbei und auch durch Bad Grund und Buntenbock.

Sagen über Hexen gehören zum Harz wie die Harzer Schmalspurbahn, der Wald und die Berge; der Weitwanderweg Harzer Hexenstieg und der Hexentanzplatz wurden nach ihnen benannt. Letzterer ist sozusagen der Hausberg von Thale und auf einem schmalen Stieg zu besteigen. Die berühmte Roßtrappe ist ein Granitfels gegenüber. Doch auch der Teufel war im Harz aktiv, wie an der Teufelsmauer bei Blankenburg erkennbar ist. Wanderungen über deren steinige Pfade und das Klettern an Klippen wie dem Großvaterfelsen bereiten auch Kindern viel Spaß.

Wandern im Harz zu jeder Jahreszeit

Wandern im Harz ist zu jeder Jahreszeit möglich und lohnend. Schließlich wird das Mittelgebirge im Norden Deutschlands von einem dichten Netz an Wanderwege durchzogen, von denen viele auch im Winter gangbar sind. Sie führen den Wanderer zu wunderbaren, mystischen Orten, durch wildromantische Schluchten und auf hohe Berge. Burgen und Schlösser stehen am Weg, Naturschönheiten wollen bewundert werden und mit etwas Glück gibt es Spuren der scheuen Wildkatze oder eines Luchses zu entdecken. Im Herbst füllen Pilzsammler ihre Körbe, an heißen Sommertagen verlocken muntere Bergbäche zu einem Fußbad, und wenn die Wälder dicht verschneit sind, schnallen die Wanderfreunde Schneeschuhe unter.

Egal ob jung oder alt, durchtrainiert oder behäbig, jeder findet seinen Wanderweg. Anspruchsvolle Tagestouren sind genauso möglich wie kurze Genusswanderungen und auf Fernwanderwegen wie dem Selketalstieg können Wanderfreunde tagelang unterwegs sein. Rundwanderwege sind ideal, weil sie immer zum Ausgangspunkt zurückführen. Doch auch Touren, die von A nach B verlaufen, sind in der Harzregion kein Problem. Denn mit den Zügen der Harzer Schmalspurbahn, mit Bussen der Harzer Verkehrsbetriebe und mit dem eigenen Fahrzeug sind die Start- und Zielorte der Wanderungen gut erreichbar.

Wandern im Harz mit Hexen und dem Teufel. Viele Harzer Ortschaften feiern Walpurgisnacht. Dann wandern und tanzen schaurige Hexen und Dämonen durch die Harzer Berge und auf dem Brockengipfel wird Goethes Faust als Rockoper aufgeführt.

Wandern im Harz – Wandern mit und ohne Schneeschuhe

Wenn Schnee liegt, im Harz, wird das Wandern zu einem besonderen Erlebnis. Frost und Schnee verwandeln Harzer Bäume, Granitklippen und Kalksteine in märchenhafte Gestalten, während Wiesen, Täler und Berghänge unter der dichten Schneedecke verschwinden. Geräumte Winterwanderwege führen durch die verschneite Landschaft und sind mit warm gefütterten Wanderschuhen begehbar.


Impressionen aus dem Nationalpark Harz

Wo keine Wege präpariert sind, ist Winterwandern auf Schneeschuhen möglich. Darüber hinaus lädt ein verzweigtes Netz gespurter Loipen zu Touren auf Langlaufskiern ein. Anspruchsvolle aber auch leichte Winterwanderwege verbinden die schönsten Fleckchen im Oberharz miteinander und bringen ausdauernde Wanderer sogar zum Brockengipfel hinauf.

Als Zentrum des Harzer Wintersports ist Braunlage auch auf Winterwanderer gut eingestellt, die Verantwortlichen bereiten unter anderem am Wurmberg viele Kilometer Winterwanderwege vor. Wer mit dem Schlitten im Schlepp auf den Berg wandert, kann zurück rodeln. In den umliegenden Orten wie Hohegeiß, Sankt Andreasberg und Altenau lässt es sich ebenfalls mit und ohne Schnee gut wandern. Der Großparkplatz Torfhaus bietet sich als Ausgangspunkt für winterliche Wanderungen im Hochharz an. Dort findet der Wanderer Anschluss an ein Wegenetz aus schmalen Pfaden, die sich zu unterschiedlich schweren Touren kombinieren lassen.

Ein beliebtes Ausflugziel im Harz ist die Hanskühnenburg oberhalb von Sieber (Link). Eine schöne Wanderung zur Burg können Sie direkt vom Parkplatz der Magdeburger Hütte aus machen (Link). Die Magdeburger Hütte liegt direkt an der B242.

Wandern im Harz ist ein Erlebnis. Eigentlich sind aber überall in der Harzregion schöne Wandertouren zu allen Jahreszeiten möglich. Mit dem Auto erreichen Sie innerhalb kürzester Zeit die verschiedennen Wanderorte und können neben dem Oberharz und den Nationalpark Harz auch den Südharz und den Ostharz bei ausgedehnten Touren erleben.

Wandern im Harz – Wanderziele mit Einkehrmöglichkeiten

Beim Wandern im Harz möchten Sie einkehren und nach einer anstrengenden Tour Ihre wohlverdiente Pause genießen. Hier finden Sie eine Auswahl von Einkehrmöglichkeiten, die sich mit einer Wandertour kombinieren lassen.

Rehberger Grabenhaus

Für Wanderer im Oberharzer Wasserregal bietet sich eine Rast im Rehberger Grabenhaus an. Schließlich liegt es günstig. Von St. Andreasberg aus führt ein Weg über die Jordanshöhe, Rundwanderwege kommen vorbei. Zudem verläuft über den namensgebenden Rehberger Graben die Brockenumgehung des Harzer Hexenstieges. So ist das historische Waldgasthaus fast immer gut besucht. Im Winter können Gäste aus den Fenstern der Gaststube bei der Wildtierfütterung zu schauen (Reservierung erforderlich). Einst wohnte hier der Grabenwärter, heute ist es ein beliebtes Ausflugsziel und Rasthaus am Wanderweg. Gäste dürfen sich auf gutbürgerliche Küche und Harzer Spezialitäten freuen, alles wird frisch zubereitet. Die harztypische Gastlichkeit ist inklusive.

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Gasthaus Steinerne Renne

Seinen Namen hat das Gasthaus Steinerne Renne von dem wildromantischen Abschnitt des Gebirgsflusses Holtemme. Idyllisch ruht es auf seinem Granitfelsen über dem Flussufer. Unterhalb der Terrasse rauscht das Wasser in Kaskaden und Stromschnellen talwärts. Gleich hinter dem Haus beginnt der Wald. Wer hier einkehrt, darf sich auf gutbürgerliche Küche freuen. Das Angebot schließt leckeren Eintopf, Harzer Forelle und frische saisonale Wildgerichte ein. Viele Wanderwege führen vorbei, zudem ziehen Ottofelsen und Renneklippen zahlreiche Ausflügler an. Deshalb sind besonders bei schönem Wetter sind die aussichtsreichen Plätze auf der Sonnenterrasse begehrt. Am Wochenende sollten Wandergruppen reservieren.

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Gaststätte Rabenklippen bei Bad Harzburg

Direkt bei den Rabenklippen und dem Luchsgehege liegt das Gasthaus versteckt zwischen Felsen. Beim Betreten des seit 1874 existierende Gasthauses werden Sie bei schönem Wetter mit einem grandiosen Blick auf den Oberharz und den Brocken belohnt. Das Gasthaus mit seiner Sonnenterasse und seinem Panoramablick ist bei Harzurlaubern sehr beliebt. Sie können den Besuch mit einer Wanderung über den Burgberg in Bad Harzburg verbinden.

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Molkenhaus bei Bad Harzburg

Mitten im Wald des Nationalparks Harz und 528 Meter ü. NN lädt das Molkenhaus zur Einkehr ein. Für die kurze Rast während der Wandertour ist der idyllische Biergarten mit Selbstbedienung am Imbiss ideal. Gäste, die länger bleiben, können sich im Gastraum mit Kinderspielecke oder auf der Terrasse mit Liegestühlen verwöhnen lassen. Außenspielgeräte sind ebenfalls vorhanden. Ursprünglich schliefen in dem historischen Molkenhaus Kuhhirten, während das Vieh die Nacht auf umliegenden Weiden verbrachte. Tagsüber wurden vorbeikommende Wanderer mit dicker Milch und trockenem Brot bewirtet. Heute gibt es leckere, frische Gerichte, nach Art traditioneller Hausmannskost.

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Das Rodelhaus am Wurmberg

Die Waldgaststätte Das Rodelhaus am Wurmberg ist zu jeder Jahreszeit auf Ausflügler, Wanderer, Mountainbiker und Wintersportler eingestellt. Sie liegt direkt an der Mittelstation der Wurmbergbahn in Braunlage und kann auf verschiedenen Wanderwegen erreicht werden. An warmen Tagen lockt die Terrasse zum Relaxen. Während die Großen rasten, können sich die Kleinen auf dem Spielplatz vergnügen. Slow Food ist das Motto der Küche. Vor allem regionale Produkte der Saison werden traditionell zu leckeren Gerichten verarbeitet. Dabei achtet das Team besonders auf die Qualität der Lebensmittel.

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Hanskühnenburg

Keine Nationalpark-Waldgaststätte im Harz liegt höher als die Hanskühnenburg. Denn die Bergbaude steht etwa 811 Meter ü NN auf dem Höhenrücken „Auf dem Acker“. Gleich hinterm Haus beginnt der Fichtenwald. Aus allen Himmelsrichtungen führen Wanderwege wie der Harzer Bergbaudenstieg herauf. Vor oder nach der Einkehr lohnt sich ein Abstecher zu der nahe gelegenen, sagenumwobenen Hanskühnenburgklippe. Die urige Baude ist nur zu Fuß und im Winter auf Langlaufski erreichbar. Der Ursprung des Waldgasthauses geht auf eine bewirtschaftete Schutzhütte des Harzklubs Osterode aus dem Jahr 1889 zurück. Noch heute darf sich der Wanderer nach dem Aufstieg auf leckeres, hausgemachtes Essen zu fairem Preis freuen.

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Plessenburg – Wandern im Ostharz

Auf Rundwanderungen durchs Ilsetal und zahlreichen anderen Wanderwegen kommen hungrige Gäste ins Waldgasthaus Plessenburg. Im Sommer sind Mountainbiker dabei, wenn Schnee liegt, Skilangläufer. Von Mai bis Oktober hält auch der Ilsetaler Linienbus bei dem beliebten Wanderziel. Vom Jagdhaus der Fürstenfamilie Wernigerode-Stolberg wurde die Plessenburg zum Naherholungsziel und inzwischen zum vielbesuchten Waldgasthaus im Nationalpark Harz. Besonders der schöne Außenbereich lädt an sonnigen Tagen zum Verweilen ein. Als Selbstbedienungsrestaurant mit schnellem, unkompliziertem Service empfiehlt sich das Gasthaus auch für die kurze Rast. Auf der Speisekarte steht eine feine Auswahl hausgemachter Gerichte.

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Königsruhe – Wandern im Harz auf den Spuren der Könige

Im Bodetal, zwischen Thale und Treseburg, steht das urige Gasthaus Königsruhe. Es erwartet den Wanderer im Hirschgrund, direkt bei der Brücke über die Bode. Aus der anfänglichen Holzbude mit Feuerstelle wurde ein stattliches Haus, das inzwischen nach ökologischen Gesichtspunkten renoviert wurde. Nachdem einmal ein preußischer König hier einkehrte, wurde das Gasthaus von Hirschgrund zu Königsruhe umbenannt. Gäste heute werden in gemütlicher Atmosphäre mit rustikaler, regionaler Küche bewirtet. Zu den Spezialitäten gehören Fisch- und Fleischgerichte, hausgebackene Kuchen und im eigenen Ofen gebackenes Bauernbrot. Passend zum Brot gibt es hausgeschlachtete Wurst, Harzer Käse und Schmalz, manchmal auch frisch geräucherte Forellen.

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Rangerstation Scharfensteinklippen

Nahe der Rangerstation Scharfensteinklippen treffen mehrere Wanderwege zusammen. Unter anderem kommen Wandernde von der Eckertalsperre oder vom Heinrich-Heine-Weg zum Brocken hier vorbei. Vor dem schweißtreibenden Anstieg auf dem alten Kolonnenweg bietet sich die Station noch einmal zur Rast an. Doch auch Wanderer auf Rundtouren von Bad Harzburg oder dem Wurmberg aus stärken sich hier. Sie werden auch von den Scharfensteinklippen angelockt, auf die ein schmaler, steiler Steig führt. Zu der Rangerstation unterhalb der Scharfensteinklippen gehört ein Imbiss mit Selbstbedienung. Auskunft und Tipps zur Bergwildnis im Oberharz geben die Ranger gratis.

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