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Winterwanderung Wolfswarte – durch Wälder und über frostige Felsen

Durch menschenleere Natur zu einem der schönsten Aussichtspunkte des Harzes wandern: Die Wolfswarte hat gerade im Winter einen ganz eigenen Reiz.

Wilde Wald- und Felslandschaften erklimmen und eine atemberaubende Fernsicht genießen

Das Geheule von Wölfen wird man trotz des Namens auf dieser herausfordernden Wandertour durch den Kernbereich des Nationalparks Harz wohl leider nicht erleben können, denn sie wurden im gesamten Gebirge ausgerottet. Dabei wäre es äußerst spannend, im tiefen Schnee auf die beeindruckenden Raubtiere zu treffen oder zumindest ihre Fährten in der Winterlandschaft ausmachen zu können.

Das Wanderzentrum Torfhaus stellt den Ausgangs- und Endpunkt der Route dar. Zunächst führt der Weg südwestlich entlang des Kulturdenkmals Dammgraben durch flockenbedeckte Tannenwälder, mit alten Buchen durchsetzt, hinauf zum Bruchberg. Die kaum bewaldete Hochebene ist in frostige Pracht getaucht, die umliegenden ausgedehnten Wälder und Moore sind in den Winterschlaf gefallen.

Nordöstlich des Gipfels befindet sich der höchste Punkt des Berges: die aussichtsreiche Felsklippe Wolfswarte. Ihr Gestein aus Quarzit kann zu dieser Jahreszeit von Eis bedeckt und rutschig sein, weshalb feste Sohlen mit viel Profil für den Wanderer unabdingbar sind. Einst warteten auf der Klippe Jäger, um mit ihren Ködern Wölfe anzulocken und zu erlegen, daher stammt ihr Name. Sollte er nicht von Winternebel verhangen sein, bekommt man von dem schroffen und exponiert gelegenen Felsmassiv einen einmaligen Blick auf den Brocken, in Richtung des Ortes Altenau und auf den vereisten Okerstausee.

Wolfswarte – auf steinigen Pfaden wieder hinab ins Tal

Durch von eisigen Bächlein durchflossene Feuchtgebiete leitet der Weg nun wieder auf steinigen Pfaden abwärts und passiert am östlichen Hang des Bruchberges den Clausthaler Flutgraben, von Fichten gesäumt und abhängig von den Wetterverhältnissen mit Eisschollen bedeckt. Die technische Meisterleistung wurde im Jahr 1827 zur Energieversorgung der Silberbergwerke um Clausthal Zellerfeld angelegt. Vor dem ständig tropfenden Grabensystem inmitten des moorüberzogenen Gebietes sollte man zu dieser Jahreszeit sicher sein, Frost und Schnee haben es zur Ruhe kommen lassen. Weiter nach Norden gehend gelangt man schließlich wieder zurück nach Torfhaus.

Es ist die ruhige Ursprünglichkeit großartiger Natur gepaart mit sportlicher Herausforderung und der Erkundung von Zeugnissen der langen Siedlungs- und Wirtschaftsgeschichte des Harzes, die die Winterwanderung zur Wolfswarte zu einem herausragenden Erlebnis macht.

Interessante Links:
| VIDEOS Harz | Fahrt mit der Brockenbahn | Skifahren im Harz |

Wintertour zur Wolfswarte
16,5 km / 4,5 - 5,5h
Torfhaus - Wolfswarte - Clausthaler Flutgraben - Torfhaus
Tour-Level: mittel/moderate
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