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Kloster Walkenried

In Walkenried im südlichen Harz ist „ora et labora“ bis heute spürbar

Lernen und arbeiten – die Ruinen des Klosters verbreiten historisches Flair

Besinnliche Ruhe liegt meist über dem dörflichen Walkenried an der Wieda, das im späten 11. Jahrhundert erstmals schriftlich erwähnt wurde. Seine Geschichte ist lang und bedeutend und hat die hoch aufragenden Ruinen der Klosterkirche, dem Mittelpunkt des Ortes, zum Welterbe der UNESCO werden lassen. Walkenried ist ein Musterbeispiel für das Zusammenspiel von Wissen und Arbeiten. Von hier aus begann die Urbarmachung des südlichen und nördlichen Harzes, getragen durch den Intellekt der Mönche des 1129 gegründeten Zisterzienserklosters. Diese konzentrierten das ingenieurtechnische Wissen ihrer Zeit und schufen Verwaltungsformen für die Zukunft. Die auf den Resten eines romanischen Vorgängerbaus errichtete gotische Klosterkirche war eine der größten in Norddeutschland, über 90 Meter war sie lang. Im krisenreichen 14. Jahrhundert setzte dann der Niedergang des Klosters ein, Bauernkrieg und Reformation taten ihr Übriges. In den 1970er-Jahren wurde die Ruine restauriert und gesichert und ist heute ein beliebtes Wanderziel im staatlich anerkannten Luftkurort Walkenried

Walkenried – Dorf und Kloster fließen ineinander

Die Ruinen der Klosterkirche und des Klausurgebäudes aus dem 13. Jahrhundert können am ausgedehnten Klosterplatz jederzeit besichtigt werden. Gut erschlossene Rundgänge und Wanderwege führen durch das Dorf am Schlosspark vorbei und zu den von den Mönchen einst in der Sumpflandschaft angelegten, naturgeschützten Teichen – 365 sollen es gewesen sein, ein Fischreservoir für jeden Tag im Jahr und heute ein Eldorado für Angler – und weiter in die fruchtbare Ackerlandschaft.

Das Naturschutzgebiet Priorteich–Sachsenstein

Auf dem Karstwanderweg kann man südwestlich von Walkenried zu den steilen Höllsteinklippen wandern, die schöne Ausblicke auf den Ort und die Fischteiche am Fuße der Klippen garantieren. Dabei zu entdecken sind für den aufmerksamen Betrachter auch geologische Besonderheiten wie die Zwergenlöcher. Hinter dem märchenhaften Namen verbirgt sich ein erlebenswertes Naturphänomen. Die kleinen oberflächennahen Gips-Quellungshöhlen sind erdgeschichtlich überaus bedeutsam. Ein ausgedehntes Netz an Wanderwegen führt durch die Landschaft, in artenreiche Natur- und Vogelschutzgebiete, auf denen man die Vielfalt des Südharzes hautnah erkunden kann.

Ein geschichtsträchtiger und naturerlebnisreicher Ort im Südharz ist Walkenried und hat sich seine Auszeichnung als UNESCO-Welterbe absolut verdient. In direkter Nachbarschaft zu Walkenried befindet sich der Ort Bad Sachsa.

Weiterführende Links:
Kloster Walkenried Informationen & Anfahrt

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