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Ilsenburg - Wandern im Ilsetal

Ilsenburg – Naturparkstadt mit langer Vergangenheit

Durch verwinkelte Gassen streifen und zu vielfältigen Wanderungen in die Umgebung aufbrechen – Ilsenburg hat Geschichte und Natur im Angebot und verspricht einen entspannenden Urlaub.

Ilsenburg – Inmitten unberührter Natur

Ilsenburg liegt am Nordrand des Harzes umgeben von bewaldeten Berghängen und Felsklippen im Tal des Flusses Ilse. Niedrige holzverkleidete Häuser und krumme Gassen prägen das Bild der Stadt. Auf eine lange Geschichte zurückblicken kann Ilsenburg, wurde es doch bereits im 10. Jahrhundert von einer Burg überwacht, die zum Schutz eines kaiserlichen Jagdreviers errichtet worden war. Heinrich II. übergab die Anlage an den Bischof von Halberstadt, der sie zu einem Kloster umbauen ließ. Von der neuen Reichsburg auf dem Ilsestein, die bereits im frühen 12. Jahrhundert zerstört wurde, haben sich keinerlei Reste erhalten.

Seit der Mitte des 16. Jahrhunderts entwickelte sich der Ort zu einem Zentrum der Eisengewinnung rund um den als Wasserreservoir dienenden Teich in der Ortsmitte. Die erste Hütte entstand 1545 und bald schon wurde Ilsenburg auch für seinen Kunstguss weltbekannt. Mehr darüber erfahren kann man auf dem Industrielehrpfad „Vom Erz zum Metall“. Die Grafen von Stolberg-Wernigerode waren von der Schönheit des Ortes und der umliegenden Landschaft so angetan, dass sie Ilsenburg für einige Jahrzehnte zu ihrer Residenz erkoren. Der wirtschaftlichen Bedeutung Würde getragen wurde schließlich 1947 mit der Anerkennung als Luftkurort und 1959 mit der Verleihung der Stadtrechte.

Zu Schatzkammern der Historie

Das 1018 gegründete Benediktinerkloster Ilsenburg im Stadtsüden bildet einen Teil des Harzer Klosterwanderweges, der herausragende Stätten der Geschichte miteinander verbindet. Das Kloster kann sich zu einem der einflussreichsten kirchlichen Wirkungsorte im nördlichen Harz zählen und ist ein Kleinod der romanischen Architektur des 11. und 12. Jahrhunderts.
Auf naturbelassenen Wegen lässt es sich auf drei Kilometern vom Ilsenburger Kloster nach Drübeck südöstlich wandern, wobei neben dem Geschichtserlebnis die erholsame Begegnung mit der reizvollen Natur im Mittelpunkt steht.

In einem Tag auf den Brocken

Von Ilsenburg aus kann man den höchsten Harzgipfel auf einer Tagestour ersteigen. Der Heinrich-Heine-Weg, den der Literat in den frühen 1820er-Jahren bergab nahm, leitet durch Naturschutzgebiete vorbei an der felsigen Erhebung Scharfenstein zum Plateau. Die Gegend um den Scharfenstein diente seit dem späten Mittelalter als Viehweide der Stadt Ilsenburg. Deren Hirtenhaus wurde zur Keimzelle der heutigen Ausflugsgaststätte, in der man sich für die weitere, kurze Wanderung ausruhen und bei einem Imbiss stärken kann. Denn der Brocken ruft.

Weiterführende Links:
| Heinrich Heines Brockenaufstieg | Wege auf den Brocken | Kloster Ilsenburg – Infos | Wanderparkplatz Ilsental – Anfahrt Google Maps

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