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Harz Königshütte

Königshütte – Bewegte Natur und jahrhundertealte Geschichte

Königshütte ist ein historisch bedeutsamer Erholungsort mit circa 500 Einwohnern an der Vereinigung der Flussläufe Warme und Kalte Bode. Umgeben ist Königshütte von den ausgedehnten Buchen- und Fichtenwäldern, Felsklippen und Quellläufen der urwüchsigen Harzlandschaft.

Wanderung zur Königsburg

Oberhalb des Zusammenflusses vom warmen und kalten Fluss, dessen Temperaturunterschied bei zwei Grad liegt, thront im Süden Königshüttes pittoresk die Ruine der frühmittelalterlichen Königsburg. Errichtet wurde die Ruine Königsburg vermutlich im 10. Jahrhundert zum Schutz der Bodefurt, einem wichtigen Übergang auf der alten Handelsstraße zwischen Italien und Skandinavien. Da viele römisch-deutsche Könige auf der Burg geweilt haben, trägt die Burg seit dem späten Mittelalter auch den Namen Königshof in Bodfeld. Aus den Ruinen dieser geschichtsträchtigen Höhenburg, 1312 erstmals schriftlich erwähnt, ragt der Bergfried, der einst zeitweilig bewohnbare Haupt-, Wach- und Wehrturm, empor. Vom Burgberg bietet sich ein herrlicher Panoramablick und man kann bis zum Brocken und Wurmberg schauen. Erhalten sind zudem einige Mauerreste des Palas, des Wohn- und Repräsentationsgebäudes der Burg.

Ausgangspunkt für das Wandern durch die Wald- und Seenlandschaft

Das heutige Königshütte entstand 1936 und stellt einen idealen Ausgangspunkt für Erkundungen des Nationalparks Harz dar, der schon viele bekannte Persönlichkeiten in seinen Bann zog. Die dörfliche Tradition wird hier übrigens aktiv und mit viel Engagement gepflegt. Fast jeder ist zum Beispiel in Königshütte einmal Schützenkönig gewesen, wie man an den Häusern erkennen kann. Ebenso effektiv setzt man sich für die Etablierung und Instandhaltung der Wanderwege ein, so etwa am lauschigen Königshütter Wasserfall im Norden des beschaulichen Ortes, wo man auf überdachten Picknickbänken und an Grillplätzen pausieren und entspannen kann.

Routenvielfalt um Königshütte – in alle Himmelsrichtungen

Von Königshütte aus bieten sich für Wanderer und Naturliebhaber zahlreiche Routen an. Etwa an die Talsperre Königshütte, zu den umliegenden Tropfsteinhöhlen oder auf dem Harzer Hexenstieg, der sich am Ort in zwei abwechslungsreiche Wanderwege aufteilt und mystische Walderlebnisse bietet. Während Naturfreunde lieber das idyllische Bodetal erkunden, kommen Familien besonders rund um die Talsperre auf ihre Kosten: Denn der aussichtsreiche Wanderweg führt direkt um die Überleitungssperre, die die Bode staut und ein Teil des Bodewerks ist, herum und ist leicht auch mit Kindern zu bewältigen.

Ehemals befand sich auf dem Areal der Talsperre unter der heutigen Staumauer die Trogfurter Brücke, die nun auf dem Grund des Sees versunken den Wanderer zum Fantasieren über längst vergangene Zeiten anregt, als Königshütte wichtiger Handelsknotenpunkt war. Besonders gekümmert wird sich am Stausee um die Bewahrung einer natürlichen landschaftlichen Umgebung und den Hochwasserschutz. Denn der Harz verfügt über eine beeindruckende, schützenswerte Flora und Fauna und eine teils märchenhaft anmutende Natur, die sich auf Wanderungen rund um Königshütte entdecken lässt.

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