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Harz Torfhaus

Torfhaus – Zentrum des Wandertourismus

Auf etwa 820 Höhenmetern liegt es und bietet bei gutem Wetter optimale Sicht auf die umliegende Berglandschaft – Torfhaus ist ein idealer Einstiegspunkt in das Wanderwegenetz des Harzes.

Pure Natur erleben

Torfhaus ist die am höchsten gelegene Siedlung Niedersachsens und ein beliebter Tourismusort für Urlauber und Tagesausflügler, der mit zahlreichen Naturschönheiten in jeder Jahreszeit zum Wandern durch das Naturschutzgebiet des Harzes einlädt. Die Geschichte von Torfhaus begann im 16. Jahrhundert, als sich der Ort zu einem Zentrum des Torfstechens entwickelte und einige Zeit später zu einer wichtigen Poststation wurde. Heute ist Torfhaus für Erholungssuchende und Naturentdecker ein Trittstein in die Wildnis und das Tor zum Nationalpark Harz.

Das Nationalparkhaus als Ausgangspunkt zum Wandern

Wer die Landschaft des Harzes gerne auf geführten Wanderungen entdecken möchte, ist am Nationalparkhaus genau richtig. Modern eingerichtet, vermittelt es alles Wissenswerte über die Natur des Harzgebirges und bietet Erkundungstouren mit Rangern des Nationalparks an. Aber natürlich kann man auch eigenständig zum Eintauchen in die unberührte Landschaft aufbrechen: Vom Nationalparkhaus starten mehrere markierte Wanderwege, von denen der Goetheweg zum Brocken wohl der bekannteste und beliebteste ist.

Johann Wolfgang von Goethe begab sich im Dezember 1777 auf seine Wanderung, denn auch ihn hat der Harz stets in seinen Bann gezogen und zu seinen literarischen Werken inspiriert. Als erste Station erreicht man das Große Torfhausmoor, ein heute unter Naturschutz stehendes Hochmoor mit einer seltenen Tier- und Pflanzenwelt, in dem im 18 Jahrhundert als Brennstoff Torf gestochen wurde. Das fast waldfreie und ökologisch höchst wertvolle Regenmoor ist Quellgebiet des Flusses Radau und wer Glück hat, entdeckt bei der Wanderung auf dem Bohlensteg vielleicht eine Rarität: den rundblätterigen Sonnentau. Vom Moor aus hat man eine wunderbare Sicht auf den berühmten Blocksberg, sollte er nicht gerade von Nebelschwaden umwoben sein. Nach dem Quitschenberg und dem Brockenfeldmoor erreicht der Wanderweg entlang an der Trasse der Harzer Schmalspurbahn den höchsten Gipfel Norddeutschlands.

Eine einzigartige Aussicht bietet sich südwestlich von Torfhaus auch vom Bruchberg. Locker bewaldetet ist die steil abfallende Hochklippe zwar, verfügt aber mit der Wolfswarte über einen schönen Aussichtspunkt in Richtung Brockenplateau, an der man sich von dem Aufstieg ausruhen und gleichzeitig die besondere Natur genießen kann.

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