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Thale im Bodetal

Thale – sagenreiche Stadt im Bodetal

Mythenhafte Felsklippen und dichte Waldgebiete locken bei Thale in den Sagenharz.

Thale – Ein Hüttenort wird zur Inspirationsquelle

Thale liegt am Eingang des Bodetals. Seine Geschichte beginnt im frühen 10. Jahrhundert, als das Kloster Wendhusen im Schutz einer Burg gegründet wurde. Seit der frühen Neuzeit wurde in Thale Eisen verhüttet. 1835 etablierte man ein Blechemaillierwerk, das der Stadt zu internationalem Ruf verhalf. So kamen seit dem 19. Jahrhundert Wandertouristen und Kurgäste nach Thale, darunter Heinrich Heine und Theodor Fontane, die die Stadt in ihren Werken verewigten.

Thale – Wanderarena Bodetal

Vom Kurpark in Thale führt die Route ins Bodetal und zur Erlebniswelt. Flankiert wird das Flusstal von Berghängen, bewachsen mit Laub- und Nadelwäldern. Zwei sagenerfüllte Felsplateaus liegen sich auf Bergzungen gegenüber und bieten zahlreiche Outdooraktivitäten.

Wer rasch nach oben möchte, kann beide Klippen mit Seilbahn oder Sessellift erreichen. Reizvoller ist jedoch eine Wanderung durch das brodelnde Bodetal vorbei an steilen Felswänden und ruhigen Bergseen. Auf dieser kann man, sobald es im flechtenbedeckten Unterholz raschelt, sich mit etwas Fantasie gut vorstellen, dass jeden Moment eine Hexe oder – realistischer – eine Wildkatze aus dem dichten Wurzelwerk auftaucht. Je nach Interesse und Kondition lässt es sich zwischen unterschiedlich schwierigen Routen wählen.

Auf den Spuren von Hexen und anderen Fabelwesen in Thale

Inmitten des Laubs der Buchenwälder ragen sie dann hoch über dem tief eingeschnittenen Bodetal auf, der touristische Hexentanzplatz und die ruhigere Roßtrappe. Einst sollen an ersterem Hexen auf ihren Besen getanzt haben. Und die Sage um die Roßtrappe ist noch spannender. Dem aufmerksamen Wanderer wird sicher eine große hufähnliche Vertiefung im Granitfels aufgefallen sein. Kurzfassung: Die Prinzessin Brunhilde wurde vom lüsternen König Bodo verfolgt, floh auf einem riesenhaften Ross vom Hexentanzplatz mit einem Sprung über die Schlucht und setzte erfolgreich wieder auf. Zwar verlor sie dabei ihre Krone, Bodo aber stürzte ab und wurde in einen schwarzen Hund verwandelt. Auf dem Grund des danach nach ihm benannten Flusses soll er die Krone auf ewig bewachen.

„Die Prinzessin Brunhilde wurde vom lüsternen König Bodo verfolgt, floh auf einem riesenhaften Ross vom Hexentanzplatz…“

Thale – Zeugnisse der Vorgeschichte

Die Realität wird vor allem Archäologieinteressierte begeistern. Beide Plateaus waren einst Standorte vor- und frühgeschichtlicher Fliehburgen, deren Befestigungssysteme noch zu erkennen sind. Über den angeblich als Kultort germanischer Stämme genutzten Hexentanzplatz erstrecken sich Reste des um 750 bis 450 v. Chr. errichteten Sachsenwalles in Form einer Trockensteinmauer. Die Fliehburg bei der Rosstrappe geht sogar auf die Jungsteinzeit zurück, auch ihre Erdwälle sind für das geschulte Auge auszumachen.

Gigantischer Ausblick

Was aber vor allem in den Bann zieht und für den Aufstieg zur Klippe belohnt, ist eines der großartigsten Naturszenarien im Harz. Bewaldete Felswände reichen scheinbar bis zum Horizont und unten erstreckt sich, tief eingeschnitten und urwüchsig, das gezackte Flusstal der Bode mit ihren Stromschnellen. Ein herausragendes Wandergebiet im Harz ist sie – die Sagenstadt Thale mit ihrer vielfältigen, wilden Landschaft rund um die Bodetalschlucht. Von Thale aus können Sie eine schöne Wanderung durch das Bodetal bis nach Treseburg oder Altenbrak machen.

Weiterführende Links:
Informationen zu den Seilbahnen finden Sie hier | Thale – Anfahrt.

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